Das Urgenie, der Geist und der Wille zur Macht

Weit ab vom Dorf der Vernunft,
vom weiten Land der Unsagbarkeit,
von unsäglicher Trauer umfasst,
von Genialität gepackt
stehst Du Thor der demiurgischen Welt,
kämpfst den dämonischen Kampf um Deiner selbst willen,
kämpfst für Freiheit Deiner Geister,
die in Dir wohnen.
Gespalten Dein Haupt,
von Kraft und Magie,
von Besessenheit, von Durst der Geister willen.
Mit dem Pferdefuß entkräftet,
besteigst den Hügel Deiner Urgewalt:
Das Eis muß brechen,
Dein Genie das Große wecken,
Vom Wesen wirst Du einmal Lehren,
von übergroßen Menschen von toten und neuauferstandenen,
Du wirst die Welt berauschen mit Deiner Wortgewalt
Das große wagen,
der Pferdefuß, stützt Deinen Leib,
dein Zyklopenhaupt der Einäugigkeit,
wird bannen
Geister werden schweben,
Dein Leib wird frei,
der neue Jünger ist geboren,
Gott wird enthauptet werden durch Deine Stimme,
Lehre die Weisheit, die Dein Meister Dich gelehrt
Und zieh aus über die Hügel der Dämmerung,
zu den neuen Landen,
zu der neuen Welt auf der Du regieren wirst,
wirst lehren, Dein Meister der in Dir vom Sklaven spricht
wird aufsteigen,
denn er ist wie Dynamit.
Ich werde Euch den Übermenschen lehren,
das Tanzen, die Wissenschaften,
von Wahrheit und Lüge,
von Logik und Amoral,
von den Schweigsamen,
gereist bin ich durchs Schlangental,
so wirst Du sprechen,
definiere Dich,
lehre die unsagbare Wiederkunft,
Einverleibe die Künste
Du Urgenie des Wesens,
von Toten wird gesprochen werden,
Dein Name wird Zarathustra sein,
zieh für mich durchs Tal der Schlangen zu den Nächten
der neuanbeginnenden Macht.

 

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