Vom Baum des Lebens

Berichten will ich von Natur,
von einem Stück unserer Kultur,
das sich wiegt im Wind
und ewig seine Früchte trägt,
von einem Wesen, das keinen schlägt.
Jahrtausend liegen hinter ihm,
der Baum des Lebens träumt den sanften Traum,
von Gesundung und von Raum,
daß seine Äste niemals Biegen,
daß Menschen niemals nehmen ihm sein letztes Glück,
o Mensch, denkt er, kehr zur Natur zurück.
In seinen Adern fließt der Saft der Weite,
o Mensch schütz die Natur in ihrer Breite,
denn irgendwann, wird der letzte Baum gefällt
und die Natur zu End gequält,
doch glaubet mir, ich will nicht lügen,
die Natur wird sich niemals Menschen fügen;
der Mensch muß leben mit ihr immerdar, sie schützen,
niemals darf er sie ausnützen,
o helft daß der Baum niemals muß sterben,
denn dann stirbst Du,
dann ist ewig Ruh.
Ohne Bäume, ohne Natur soll niemand sein.
Menschen wenn ihr niemals Sterben wollt,
so kehrt zurück zu der Natur
und denket an die Wurzeln,
die sich im Erdreich stählen,
von was soll ich denn noch erzählen?

 

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