Am Abend wenn der Wind leis weht,
mein Sterne hell am Himmel steht,
weiß ich, ich bin nicht allein
und folge der Fährte, den er am Firmament begeht,
die er für mich zieht am ewigen Reigen der Freuden,
scheint er doch hell herab zu den Gebäuden,
und erquickt mein Seelenbild
und macht mich glücklich,
wußt ich doch Du bist mir mehr verwandt,
so gib mir doch die Sternenhand.
Der Stern kein einfach Trug,
von ihm hab ich niemals mehr genug,
denn ich lieb es sehr, daß Sternenkind,
kommt mit ihm doch Liebeswehen,
so bitt ich hör mein Flehen:
Verlass mich nicht o Stern der Freude,
wünsch mir Glück auf unserm Lebensweg,
lieben will ich allezeit,
so leucht den Pfad der Zweisamkeit,
den ich nicht will im dunklen gehen,
so bleib doch niemals stillestehen.
Der Stern ein guter ist und mich beschützt,
leb ich doch bald mit ihm zusammen
und ewig strahlt er für sich und mich,
o Stern wie lieb ich Dich!