3. Die Ankunft der Götter
Es bedarf so vieler Geheimnisse der Natur,
doch ich bin ein Lehrling des Umfeldes,
der mit den Steinen lebt,
der Himmel und Meere kennt,
der Weisheit in den Gräsern sieht,
ich bin ein Gelehrter des Lehrenden
und dies sei Sais.
Der Gott Natur erhebt,
ein wahrer Kundschafter der Geheimnisse
des Selbstsehenden,
Wunder der Wunder,
der ewigen symbolischen Philosophie des Pantheos.
Poesie wird getragen vom Geiste des natürlichen
Und erhebt dies zur Übernatürlichkeit.
Der berauschende Drang des Trankes, den ich Natur nenne,
der die wahre Macht ergreift,
des Lebens Geheimnisses:
Ich sehe mich als den lehrenden Lehrling,
der in den Säulen zu Sais das Wunder
des Karfunkels vor den Augen der Jünger offenbart,
der Auszog um das ewige Spiels des Windes neu erlebt
und sucht.
Gereist bin ich durch viele Zonen um mein eigen Leib
Zu kennen.
Wunder geschehen in den heiligen Hallen.
Das Licht,
das durch die Schatten wich,
Natur erlebt der Lebende von vorne und entdeckt auch sich,
so wie ich einst ging um mein Leben zu durchstreifen
und die Namen des göttlichen Weltgesichtes zu erfassen.
So bin ich nun am Ende meines Ganges und erlebe das Spiel der Gezeiten zum letzten
Male,
bin froh und doch erschwert von Diskussionen.
Erzählt ich doch von der Natur und weiß nun
Mehr von neuen Meeren,
Diskussionen und Diskurse um Geheimes,
hielten mich vom Ende ab.
Nun geh ich fort so wie es Meister wollen,
die Gebäude aufgebaut,
Träume will ich ewig in den Säulen spüren,
doch dies wird mein Ende sein.
Werden doch die Griechen kommen und auf ewig
Schweigt des Alten Stimme,
so werd ich nun zum reinen,
und die Welt um Sais wird hochgehoben,
von Göttern, Geistern und Dämonen,
Memnon wird an meinem Platze stehen,
die Lehrlinge den neuen Kreis begehen.
Nun muß ich fort und ewig weichen,
mach Platz für Zauber und für Sais,
gehe durch den Zauberspiegel des Schleiers,
hinaus aus Phantasie,
hinauf in göttliches Gebälk.
Nun sammelt Steine, lehrt das Meer,
lehrt die Lehrenden,
vom großen Bild.
Zu Pyramiden geh ich nun,
testamentarischer Frieden,
Sais, Naturerzeugnis,
dass die Sinne ewig schärft.